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Innendämmung
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Die Fassade ist meist die größte Fläche des Hauses – entsprechend groß sind die Wärmeverluste bei nicht gedämmten Fassaden. Aber: Auch die Einsparmöglichkeiten sind besonders groß. Wer seine Fassaden dämmt, senkt spürbar seinen Energieverbrauch. Doch die Fassadendämmung sollte lieber ein Handwerker übernehmen.
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Fassade dämmen: Sanierung von innen

redakteur
LupeFassade dämmen: Sanierung von innen

Die Fassadendämmung ist mitunter schwer: Die Eigentümergemeinschaft oder der Denkmalpfleger blockieren das Projekt. Eine clevere Alternative ist die Dämmung der Außenwände von innen, um die Heizkosten zu senken.

Eine Außenwanddämmung von innen ist durchaus kritisch zu betrachten - Stichworte sind Taupunkt, Kondenswasserbildung und Schimmelgefahr. Glaubt man jedoch den Aussagen dieses Wärmedämmung-Hersteller, so scheint es sich hier um ein cleveres Dämmsystem zu handeln.

Innendämmung der Fassade

Warum? Ganz einfach: Eine Innendämmung erzeugt oft das Problem, dass sich zu viel Feuchtigkeit aus der Raumluft im Wandquerschnitt niederschlägt. Ein schlechtes Klima und Bauschäden sind die Folge.

Dämmstoffplatten für raumseitiges Dämmen

Das iQTherm-Dämmsystem soll jedoch in der Lage sein, Feuchtigkeit durch seine Poren zu leiten und Wasser aus der Konstruktion zurück an die raumseitige Oberfläche zu transportieren, von wo es in die Raumluft verdunstet. Damit würde sich das Problem durchnässter Wände lösen, Feuchtespitzen der Innenraumluft würden abgepuffert, und das Innenklima könnte sich regulieren.

zur Bauanleitung: Fassade von innen dämmen


Die Platten bestehen aus Polyurethan-Hartschaum und sind mit mineralischem Material gefüllt. Man klebt sie mit Mörtel auf die Innenwand und überputzt sie mit mineralischem Leichtmörtel. Dank einem Wärmeleitwert von 0,031 W/mK erfüllt man die Anforderungen der Energieeinsparverordnung an die Wärmedämmung eines Hauses mit sehr geringen Aufbauhöhen.

Praxistipp: Innendämmung für Sanierungsobjekte

Dämmung für InnenwändeDieses verklinkerte Haus gehört zu den Bestandsbauten, deren Fassade nicht von außen gedämmt wurden, entweder aus Denkmalschutzgründen oder weil es gewollt ist. Das Haus wurde in den 60er Jahren erbaut und seitdem nicht saniert. Da bereits dieses Jahr die energetischen Anforderungen um ca. 30% verschärft werden, hat sich der Eigentümer für die energetische Instandsetzung mit der iQ-Therm-Platte auf der Innenseite der Außenwände entschieden.

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Kommentare

Das Problem bei Innendämmung ist ja teilweise der hohe Aufbau, aber von Unger Diffutherm gibt es jetzt eine Holzfaserdämmung mit nur 2 cm Höhe bei voller Dämmleistung. Unger Diffutherm gibt auch 15 Jahre Garantie auf Schimmelfreiheit.

Egal wie und womit, für mich bleibt die Innendämmung ein absolutes Tabu.
Ich sehe dabei kein Problem in der Ansammlung von Wasser auf dem Dämmstoff, denn das ist innenseitig Unsinn. Wasser schlägt sich da nieder, wo es kalt ist. Das dürfte wohl kaum der Dämmstoff sein. Dieser selbst, ist also nicht das Problem. Egal, woraus er ist!
Problematisch ist eher die Tatsache, dass eine Kältebrücken-freie Dämmung nahezu unmöglich ist. Spätestens, wenn man auf eine Innenwand trifft, hat man kalte Stellen, da sich diese nicht von der Außenwand isolieren lässt. Genau das ist dann der Punkt, an dem sich dann Kondenswasser niederschlägt und irgendwann zu Schimmel führt.

Auf IandDIY.de erfahrt Ihr mehr über mich, meine Projekte und Werkzeugtestberichte. Schaut mal vorbei.

Hochinteressant wäre in diesem Zusammenhang mal ein Erfahrungs- bzw. Langzeittest von selbst ist der mann. Denn rein auf die Angaben des Herstellers möchte sich wohl kaum ein Heimwerker verlassen, zumal diese Calciumsilicatplatten enorm teuer sind.

So etwas vermisse ich generell völlig in den Heften - Wie sehen bestimmte Produkte, die vom Hersteller vollmundig angepriesen werden, nach einer bestimmten Zeitspanne aus? Ansonsten bleibt immer der Eindruck einer Werbezeitschrift für die Hersteller...

Innendämmung scheint ja eine echte Alternative zur Fassadendämmung zu sein

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