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Hartschaumplatten zur Fassadendämmung

Will man alte, ungedämmt Häuser nachträglich energieeffizient sanieren, ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oft die erste Wahl. In der Planungsphase lohnt der Vergleich der verschiedenen am Markt erhältlichen Dämmplatten.
Doppelhaushälfte aus den 1950er Jahren bestehen oft aus Betonhohlblocksteinen. Für eine höhere Energieeffizienz des Hauses (vgl. Energieausweis) muss die Fassade gedämmt werden. Bei WDVS stehen meist Dämmplatten aus Polystyrol, Resol und Polyurethan zur Verfügung – jedes Material hat sine spezifischen Vorteile.
Polystyrolhartschaum für die Fassadendämmung ist preiswert. Phenolharzhartschaum (Resol) ist genauso wie Polyurethanhartschaum teurer, beide Dämmstoffe dämmen aber besser. Für Resol spricht darüber hinaus der zu den anderen Hartschäumen niedrigere Dampfdiffusionswiderstand. Dieser ist bei den ebenfalls teureren Holzfaser- sowie den Steinwollesystemen noch einen Tick niedriger. Und Steinwolle ist nicht brennbar, Schäume dagegen schon. Phenolharzhartschaum hat also durchaus seine Vorzüge gegenüber einer Polystyrol- oder Polyurethandämmung. Legen Sie aber besonders hohen Wert auf Brandschutz, sollte Steinwolle zum Einsatz kommen.

Die Zeichnung zeigt den typischen Aufbau eines Wärmedämmverbundsystems, hier das StoTherm-Classic- System mit Polystyroldämmung.















