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Gedämmte Blähton-Mauersteine

redakteur
LupeGedämmte Blähton-Mauersteine

Wer neu baut, braucht keine Außendämmung: Moderne Mauersteine bieten integrierten Wärmeschutz. Eine Kombination aus Blähton und Mineralwollkern bietet heute einen guten Wärmeschutz bei Neubauten.

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) sind in der Gebäudesanierung kaum zu vermeiden, wenn man für mehr Wärmeschutz sorgen will. Bei nicht sorgfältiger Ausführung ziehen sie aber oftmals Bauschäden nach sich. Wer neu baut, sollte also gut überlegen, ob eine separate Dämmung unbedingt nötig ist. Denn mittlerweile gibt es etliche Hersteller, die Mauersteine mit integrierter Dämmung anbieten. Neben der Ziegelindustrie zählen dazu auch die Leichtbetonstein-Hersteller mit ihren Bims- und Blähtonprodukten. Die ohnehin schon guten Dämmwerte dieser Mauersteine werden mit integrierten und damit bauschadenssicher untergebrachten Dämm-Stecklingen aus Steinwolle oder Polyurethan auf Passivhausstandard gedrückt.

Vor wenigen Jahren war dies im Massivhausbereich nur mit rund 200 mm dicken Außendämmungen möglich. Die modernen Baustoffe helfen auch, Wärmebrücken möglichst auszuschließen. Die Kalopor-Steine von KLB (Bild oben) haben seitlich eine Aussparung, die beim Aufmauern mit einem Dämm-Steckling ausgefüllt werden muss. Die Z-Steine von Jasto (Bild unten) bilden durch ihre Form automatisch einen Versatz, der Wärmebrücken verhindert. Infos z. B. unter www. klb.de und www. jasto.de.


 
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