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Eisschanzen vermeiden

redakteur
LupeEisschanze auf dem Dach verhindern

Eisschanzen auf dem Dach sind gefährlich: Herabstürzenden Eiszapfen können Personen verletzen und eindringendes Schmelzwasser schädigt Ihre Dachdämmung und erhöht die Heizkosten. So erkennen und entfernen Sie Eisschanzen auf Ihrem Dach rechtzeitig.

Schnee auf einem ausgebauten Dachgeschoss wird von unten durch die Heizwärme abgetaut, besonders bei unzureichender Dämmung. Das Schmelzwasser fließt Richtung Dachrinne und kann dort gefrieren, da der Dachüberstand kalt ist. Wird die Rinne dann durch Eis verstopft, läuft das Schmelzwasser langsam über und bildet Eiszapfen.

Gefahr durch Eisschanzen

Und bei flach geneigten Dächern bildet sich durch das wechselnde Tauen und Gefrieren von der Dachrinne her eine Eisschanze. Sie verhindert den freien Abfluss des anfallenden Schmelzwassers, das besonders an sonnigen Wintertagen anfällt. Es kommt zum Rückstau (im Bild Blau), der Wasser durch die Falze des Deckmaterials in das Haus innere drücken kann.

Kleinere Eiszapfen an Ziegelrändern und gefrorenes Schmelzwasser auf Ziegeln kann eine weitere Ursache haben: In jedem Haus bildet sich von unten nach oben ein Überdruck, sodass die feuchtwarme Innenluft durch raumseitige Fugen in den Dachaufbau gedrückt werden kann. In gedämmten, aber schlecht abgedichteten Dächern entstehen dann durch die abkühlende Luft Feuchteschäden. Gerade bei ausgebauten Dachgeschossen empfiehlt sich also durchaus ein regelmäßiger Dachcheck von einem Dachdecker.

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Schnee entlarvt mangelhafte Dachdämmung:

Kälte und Schneefall zeigen Schwächen im Wärmeschutz des Daches. Beim ersten Schneefall wird eine zu gering dimensionierte oder fehlende Wärmedämmung sichtbar, indem der Schnee in den beheizten Bereichen abtaut – hier zeigen sich ziegelrote Flecken in der sonst geschlossenen Schneedecke. Dringt zudem feuchte Luft durch undichte Dampfbremsfolien in die Dämmebene, kondensiert die Luftfeuchte an diesen Kältebrücken und führt langfristig zur Zerstörung des Dämmmaterials und zu steigenden Heizkosten.

Gefährlich ist eine Eiszapfenbildung an den Traufen, wenn darunter Gehwege verlaufen. Die Eiszapfen müssen dann aus Sicherheitsgründen vom Hausbesitzer entfernt werden“, so Werner Eicke-Hennig, Leiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Grafik: www.energiesparaktion.de


 
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