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Viel Heizwärme geht über nicht gedämmte Fassaden, Dächer und Fenster verloren. Wer Energie sparen will, sollte die Außenhaut seines Hauses dämmen. Die Dämmung des Daches können Sie selbst erledigen. Auch die Decke im unbeheizten Keller können sie selbst isolieren, um Wärmeverluste aus dem Wohngeschoss zu verhindern.
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Dach dämmen

redakteur
LupeDachdämmung

Sollen Wohnräume im Dach direkt unter dem First entstehen, ist eine Wärmedämmung des Daches dringend erforderlich. Auch im unbewohnten Dachgeschoss ist es sinnvoll, das Dach zu dämmen, damit die Heizkosten sinken.

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Wärmeverluste verringern sich nur durch eine gedämmte Gebäudehülle. Dazu gehört neben der Fassade auch das Dach. Dieses muss – sowohl im Neu-, als auch im Altbau – entsprechend gedämmt sein: Für die Dachdämmung legt die ab 1. Oktober geltende Energieeinsparverordnung 2009 einen U-Wert von maximal 0,24 W/(m2K) fest. Dieser sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient beschreibt den Wärmeverlust über ein Bauteil. Je kleiner der Wert, desto besser ist die Dämmung. Bis 2011 haben Eigentümer von Altbauten Zeit, die Nachrüstpflichten zu erfüllen.

Dach von außen dämmen

Eine Aufsparrendämmung ist die optimale Dämmlösung. Allerdings wird sie vorwiegend bei Neubauten realisiert. Auf den Dachsparren bringen Handwerker zuerst eine Holzschalung an, die selbst schon wärmedämmend sein kann. Guten Wärmeschutz bieten 16 bis 18 Zentimeter dicke Dämmplatten, die das komplette Dach bedecken. Darüber wird die Unterspannbahn, eine wasserundurchlässige Folie, überlappend und lose verlegt. Da eine Aufsparrendämmung im Altbau zu einer Erhöhung des Daches führen würde, wird sie nur in Ausnahmefällen umgesetzt. Im Altbau bietet sich das Dämmen von außen nur an, wenn das Dach neu eingedeckt werden soll und der Dachboden bereits ausgebaut ist. In diesem Fall handelt es sich meist um eine Zwischensparrendämmung (ggf. in Kombination mit einer Aufsparrendämmung): Von außen verlegen Dachdecker zuerst die Dampfbremse über und zwischen den Sparren. Dann folgen Dämmstoff und Unterspannbahn.

Dach von innen dämmen

Eine Zwischensparrendämmung von innen ist für die Sanierung von Altbaudächern die beste und preiswerteste Dämmart. Zugeschnittene Dämmplatten oder Klemmfilze, z. B. aus Mineralwolle, werden zwischen die Dachsparren gesetzt. Wichtig ist, dass die Elemente eng und dicht aneinander stoßen. Auch das Verlegen der Dampfbremse erfordert Sorgfalt: Einzelne Bahnen werden überlappend an die Sparren getackert, Ansätze und Anschlussstellen zu Bauteilen (z. B. Wände und Fenster) später mit Dichtband luftdicht abgeklebt. Wird unsauber gearbeitet, dringt durch die Leckagen feuchte Raumluft ein. Der Dämmstoff für die Zwischensparrendämmung sollte 20 Zentimeter dick sein. Ist die Sparrentiefe geringer, müssen entweder die Dachsparren aufgedoppelt werden oder man verwendet dünneres Dämmmaterial und bringt nach dem Verlegen der Dampfbremse eine Konterlattung an, die mit Dämmstoff gefüllt wird. Für diese zusätzliche Untersparrendämmschicht reicht meist eine Stärke von fünf bis sechs Zentimetern aus.

Dach dämmen mit Zelluloseflocken

Bei der sogenannten Einblasdämmung wird der Dämmstoff in Flocken- oder Granulatform in die Sparrenräume geblasen. Praktisch ist diese Methode bei bereits ausgebauten, aber noch ungedämmten Dächern, weil man die raumseitige Verkleidung nicht abnehmen muss. Größter Vorteil gegenüber Dämmplatten ist die fugenlose Dämmung. Allerdings müssen Einblasdruck, Dämmstoffmenge und Geschwindigkeit stimmen, damit das Material die Hohlräume vollständig ausfüllt und sich keine Leerräume bilden. Nachteilig ist, dass der Bauherr die Einblasdämmung nicht selbst realisieren kann. Nur zertifizierte Fachbetriebe, meist Zimmereien, dürfen die Maßnahmen ausführen. Die Materialkosten liegen zwischen zirka 30 Euro/m3 (Zellulose-Dämmflocken) und 45 Euro/m3 (Steinwolle-Granulat). Zusätzlich fallen 25 bis 30 Euro/m3 für das Einblasen an.

Oberste Geschossdecke dämmen

Wer sein Dach nicht zum Wohnraum ausbauen will, muss laut EnEV 2009 trotzdem dämmen. Allerdings ist hier keine Zwischensparrendämmung oder Aufsparrendämmung vorgeschrieben: Stattdessen verlangt der Gesetzgeber die Dämmung der obersten Geschossdecke, also des Fußbodens im Dachraum. Mit der EnEV 2009 verschärfen sich auch hier die Anforderungen an die Wärmedämmung: Statt 0,30 W/(m2K) muss der U-Wert von Dämmstoffen künftig bei 0,24 W/(m2K) liegen.

Zur Bauanleitung

1. Wird der Dachboden (z. B. Spitzboden) nicht genutzt, reicht ein 140 bis 160 mm dicker Dämmstoff aus. Den Dachraum darf man dann aber nicht mehr betreten, da sonst die Dämmschicht beschädigt werden kann. 2. Soll der Dachboden nutzbar bleiben, muss die Dämmschicht zusätzlich um einen trittfesten, begehbaren Boden erweitert werden. Dafür genügen schon einfache Holzwerkstoffplatten. Verschiedene Hersteller bieten Dämmstoffe mit aufkaschierten Gipsfaser- oder OSB-Platten an. Als Dämmung eignen sich z. B. Mineralwolle und Hartschaumverbundplatten. Nachträglich gedämmte Geschossdecken verbessern auf schnelle Weise den Wärmeschutz und senken die Energiekosten.

Dachboden dämmenDas Dachboden-Element besteht aus einer 10 mm dicken Gipsfaserplatte und 60 bis 130 mm dickem Hartschaum.

 

 

Dachboden dämmenMit zwei Dämmstoffen, z. B. Steinwolle ohne und mit faserverstärkter Schicht, lassen sich Laufwege anlegen, das Dach bleibt begehbar.

 

 

Dachboden dämmenAuf Holzbalkendecken unbedingt eine Dampfbremsfolie auslegen. Verbund-Dämmplatten aus Hartschaum werden darüber gelegt.

 


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Kommentare

Grade jetzt bei den heißen Tagen war ich sooo glücklich über unsere Dämmung! Wir haben Climacell und ich bin von Anfang bis Ende total happy damit! Mein Arbeitszimmer ist unter dem Dach und durch die gute Wärmedämmung war es trotz Tropenwetter richtig gut auszuhalten.
Und wenn's dann wieder kalt wird, bleibt die Wärme vom Heizen dafür drin Smile Und bei fugenloser Dämmung sind Wärmebrücken auch kein Thema, es ist ja fugenlos gedämmt. Wie eine dicke Daunenjacke für's Haus Smile

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