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Elektroinstallationen: Auf das Kabel kommt es an

redakteur

Leitungen in einer festen Installation haben immer einen Kern aus massivem Kupfer. Die Stärke dieses Kupferdrahtes richtet sich nach dem maximalen Strom, der durch die Ader fließen soll.

Elektroinstallationen: Auf das Kabel kommt es an

Bei üblichen Hausinstallationen muss jede Ader einen Querschnitt von mindestens 1,5 mm² haben, derartige Leitungen werden dann mit einer Sicherung von 16 Ampere (A) abgesichert. Stärkere Ströme, etwa an einem Elektroherd, müssen mit stärkeren Leitungen angeschlossen werden, hier sind wenigstens 2,5 mm² vorgeschrieben.

Zum Anschluss ortsveränderlicher Verbraucher – also auch üblicher Haushaltsgeräte – sind flexible Leitungen vorgeschrieben. Hier werden die Adern in der Leitung aus vielen feinen Kupferdrähten gebildet, die gemeinsam in die Isolation eingebettet werden. Dadurch sind die Leitungen flexibler, die Kupferleiter brechen nicht.

Alle für Elektroarbeiten zugelassenen Leitungen haben eine Kurzbezeichnung. Die Buchstaben geben den Leitungstyp an, die Zahlen bezeichnen Anzahl und Querschnitt der Adern.

Die wichtigsten Leitungsarten haben wir hier für Sie zusammengestellt: Elektroinstallationen: Häufig verwendete Leitungen im Überblick

Das müssen Sie beachten

Elektroinstallationen: Auf das Kabel kommt es anMessen Sie immer zuerst, ob die Leitung wirklich spannungsfrei ist

Bei allen Arbeiten an elektrischen Geräten und Anlagen ist die ausführende Person für die Einhaltung der gültigen VDE-Vorschriften verantwortlich. Nehmen Sie also nur Arbeiten vor, bei denen Sie sich über die richtige Ausführung absolut sicher sind.

Arbeiten Sie nie an Geräten oder Installationen, die unter Spannung stehen! Messen Sie immer nach, ob die Leitung tatsächlich spannungsfrei ist! Ganz besondere Sorgfalt ist bei Arbeiten im Außenbereich notwendig, hier gelten auch besondere Bestimmungen.

Installationszonen

Für die Verlegung von Elektroleitungen in und unter Putz gibt es so genannte Installationszonen, in denen die Leitungen liegen müssen. Damit kann man später in allen anderen Wandbereichen gefahrlos bohren und nageln.

Achtung: In Decken dürfen die Leitungen auch diagonal verlegt werden, das Kabel kann also direkt in Richtung des entsprechenden Schalters zur Wand geführt werden. Verteilerdosen müssen ebenso wie Schalter und Steckdosen ebenfalls in den Installationszonen montiert werden.

Wo sich die Installationszonen im Raum befinden, erfahren Sie in unserem
Praxis-Tipp: Wo verlaufen die Stromkabel in der Wand?

Zurück zum Thema Elektroinstallationen: Was Sie selbst anschließen können


 
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