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Einbruchschutz: So sichern Sie Ihr Haus vor Dieben
Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Verlust und Schäden am Haus, sondern belastet auch das persönliche Sicherheitsgefühl der Bewohner. Mit einfachen Mitteln schieben Sie Einbrechern zuverlässig einen Riegel vor.
Materiellen Schaden kann man ersetzen – die psychischen Folgen eines Einbruchs quälen die Opfer langfristig: Der Kriminologe Günther Deegener erforschte, dass 70% aller Einbruchopfer über erhebliche Ängste klagten. Bei 63% traten Schlafstörungen auf, jeweils 47% bekamen Kopfschmerzen oder Magen- und Darmbeschwerden. Mehr Selbstberuhigung als realistische Lagebeurteilung ist der Satz: „Bei mir wird nicht eingebrochen, bei mir gibt es nichts zu holen!“ Denn in der Regel prüfen Einbrecher vor der Tat nicht, ob sich der Einbruch „lohnt“.
Versicherungsschutz überprüfen: Einbruchschäden und Verluste erstattet bei Privatpersonen die Hausratversicherung. Als Richtwert für die Versicherungssumme gelten derzeit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Eine sogenannte Stehlgut-liste, die den gestohlenen Hausrat aufzählt (die genaue Bezeichnung der Gegenstände genügt, Preisangaben sind nicht erforderlich), muss spätestens drei Wochen nach dem Einbruch bei der Polizei und der Versicherung eintreffen – anderfalls ist der Versicherer nicht zu einer Schadensbegleichung verpflichtet.
Achtung: Lassen Sie für mehr als zwei Monate Ihr Haus unbewohnt, könnte das Ihren Versicherungsschutz gefährden. Längere Abwesenheiten gelten versicherungstechnisch als „gefahrerhöhend“ und müssen der Versicherung gemeldet werden.
Gegen Einbruch kann man sich wehren: Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass rund ein Drittel aller Einbruchversuche erfolglos abgebrochen werden. Zusatzschlösser an Türen und Fenstern, Rollläden mit Aufschiebeschutz und selbstverriegelnde Garagentore erschweren den Tätern ihr Handwerk. Anwesenheitssimulationen im Haus schrecken Täter zusätzlich ab.
Völlig verhindern können Sie einen Einbruch so nicht, doch je länger der Täter braucht, um ins Haus zu kommen, desto höher ist für ihn die Gefahr, entdeckt zu werden. Die auch nachträglich montierbaren Zusatzsicherungen „stehlen“ dem Einbrecher wichtige Zeit – und schützen Ihr Haus.
Wichtige Informationen zum Einbruchschutz:
So funktioniert ein Zylinderschloss
Die Polizei gibt Tipps zum Einbruchschutz
Einbrecher aussperren: Rollladenantriebe mit Aufschiebeschutz
Anwesenheitssimulation: Täuschen Sie die Einbrecher
Wie Sie Ihr Haus selbst vor Einbrechern sichern
Außerdem:
Sicherheit am Fensterrahmen
Einbruchsicherung – Sicherheit am Griff
Kellertür und Kellerfenster gegen Einbruch sichern
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