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Raumspartreppe selbst montieren

Möchten Sie eine Leiter oder Treppe zum Dachboden montieren, können Sie das mit einem Bausatz problemlos selbst bewerkstelligen. Wir zeigen Ihnen den Einbau einer Raumspartreppe.
Steiltreppen mit versetzten Trittstufen – auch Raumspartreppen genannt – sind eine gute Alternative, den Dachboden nicht auf einer Leiter kletternd, sondern aufrecht stehend zu besteigen. Die Montage ist einfach.
Raumspartreppen: Berechnung der Steighöhe
Als Steigungshöhe (S) wird der Abstand zwischen den Oberseiten zweier Trittstufen bezeichnet. Um diese zu ermitteln, messen Sie zunächst die Geschosshöhe (GH) aus, und zwar vom Fußboden des Untergeschosses bis zur Fußbodenoberseite des darüberliegenden Geschosses. Dann schätzen Sie anhand der Stufenträger die benötigte Menge an Trittstufen ab. Anschließend müssen Sie die Geschosshöhe durch die Anzahl der Steigungen teilen (alle Stufen plus eins), also zum Beispiel: 265 cm geteilt durch 12 Steigungen. Dies würde eine Steigungshöhe von aufgerundet 22,1 cm ergeben. Entsprechend müssten die Stufenträger dann ausgerichtet werden, sprich: S gleich 22,1 cm.
Zur Bauanleitung
Nun ermitteln Sie die Befestigungshöhe des obersten Stufenträgers. Dazu addieren Sie zur Steighöhe S die Stufendicke hinzu, also beispielsweise 22,1 cm plus 4 cm. Auf die Summe von in diesem Fall 26,1 cm muss sich dann der Abstand zwischen der Auflagefläche des Stufenträgers und der Oberseite des darüberliegenden Fußbodens belaufen. Entsprechend ist der oberste Stufenträger zu montieren.
Gewendelte Schmetterlingstreppe
Die von uns gewählte Raumspartreppe lässt sich auf Wunsch auch wendeln, je nachdem, wie eng der Raum ist. Um die Treppe dann jedoch noch betreten zu können, müssen für eine 90-Grad-Wendelung mindestens fünf Stufenträger verwendet werden. Eine engere Wendelung ist nicht ratsam. Ebenso sollte nach höchstens 18 Stufen ein Zwischenpodest angeordnet werden. In der Regel benötigt man aber sowieso nicht mehr als 12 Stufen. Inwiefern Sie Befestigungmaterial sowie Lacke zur Versiegelung benötigen, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden. Sie sollten also am besten schon vor dem Kauf die Montagehinweise durchlesen, um zusätzliches Material gleich mit besorgen zu können.
















