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13. Arbeitstag: Endlich geschafft: Das Bad ist fertig!
Geschafft! Die letzten Arbeiten werden in der aktuellen Ausgabe von selbst ist der Mann gezeigt (Heft 3/2009, ab 13. 2. 2009 am Kiosk). Begeistert wurde das nun komplette Badezimmer von der Familie in Betrieb genommen.
Hier sieht man noch einmal auf einen Blick, dass sich die Mühe gelohnt hat. Aus einem muffigen 80er Jahre-Bad ist ein geräumig wirkender Wohlfühl-Raum geworden. Vor allem die hellen Fliesen und die Beleuchtung sorgen für eine viel freundlichere Atmosphäre
Ein großer Spiegel und das dunkle Holz der Einbaumöbel wirken edel. Die Ablagestange für Handtücher ist eigentlich eine Griffstange für Möbeltüren (von Hettich). Gegenüber dem neuen Ambiente wirkte das alte Bad verbaut.
Ein besonderer Pfiff liegt natürlich in der Beleuchtung. Die in den Fliesenfugen eingebauten LED bewähren sich in der Praxis: Wer nachts das Bad benutzt, benötigt kein weiteres Licht, außerdem kann man die Sternenlichter auch als Wellness-Beleuchtung einsetzen.
Das raumhohe Badregal schafft ausreichende Ablageflächen. Hier findet auch die kleine Kompaktanlage Platz, die unsere in der Badewanne eingebauten Schallwandler mit Musik versorgt.
Die Steckdosen-Anschlussleisten-Kombination ist genau hinter der Anlage positioniert, sie passt zum Design der Steckdosen.
Hinter den Türen des Regalschranks ist das Register der Fussbodenheizung versteckt. Es blieb genügend Raum, um eine funkgesteuerte Raumregelung für die Heizung nachzurüsten.
Die kleinen Wandregale werden mit LED-Leuchten ausgeleuchtet, die mit der Raumbeleuchtung gekoppelt sind.
Das Hauptlicht wird von Einbauspots erzeugt. Diese sind allerdings nicht mit Halogenspots, sondern mit Energiesparlampen bestückt. Bei sechs Spots ist für die Beleuchtung nur eine Leistung von insgesamt knapp 70 Watt nötig.
Zum Schluss noch ein kleines persönliches Fazit:
Der Umbau des Bades war - technisch betrachtet - nicht besonders schwierig. Die heute im Baumarkt für diesen Zweck angebotenen Produkte sind für Heimwerker leicht verarbeitbar (ganz besonders zu nennen ist hier das Wasserleitungs-System mit Verbundrohren).
Insofern waren die Arbeiten teilweise gar nicht so schwierig, wie ich dies zunächst erwartet hatte.
Aber: Es fehlt allerdings teilweise an guten, verständlichen und umfassenden Anleitungen. Schließlich setzt man sich in der Regel zum ersten Mal mit der Leitungsverlegung, dem Verfliesen oder Verfugen auseinander - und die Qualität der von den Herstellern mitgelieferten Anleitungen ist sehr unterschiedlich. In der Praxis führte dies bei mir teilweise zu deutlichen Unsicherheiten und Verzögerungen.
Letztlich haben Planung und Arbeitsvorbereitung die meiste Zeit benötigt.
Aus meiner Erfahrung ist die Zeit einer gründlichen Vorbereitung jedoch gut investiert: Gerade der besondere Pfiff mit Beleuchtungsmöglichkeiten, dem Verstecken des unschönen Fussbodenheizung-Registers und auch die Musikanlage wäre ohne die immer wieder gründliche Überarbeitung der Ursprungsplanung nicht in dieser Form entstanden.
Dies ist ein besonderer Vorteil, wenn die Arbeiten nicht in einem Rutsch in zwei Wochen erledigt werden können, sondern sich über Wochen hinziehen: Das Projekt kann dann in besonderer Weise allmählich "reifen".
























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