Aktuelle Nachrichten
| 12.03.10 - Kostenloser Schnelltest für Bauherren | |
| 11.03.10 - Verbraucher wollen mehr Information | |
| 10.03.10 - Lauben auch genehmigungspflichtig | |
| 09.03.10 - Immer eine Schlussbegehung machen! | |
| Alle Nachrichten › | |
Beliebte Themen
Abo
Selbst ist der Mann bietet seinen Lesern, was sie im Berufsalltag häufig nicht mehr finden...
Die neuesten Forenbeiträge » jetzt mitmachen
- Re: Neues Dach für alten Bauwagen
aus der Rubrik Garten
von Hoffnung am 13. 03. um 00:47 mehr - Re: Befestigung an "Styropordecke"
aus der Rubrik Allgemeines
von Hoffnung am 13. 03. um 00:43 mehr - Re: Neues Dach für alten Bauwagen
aus der Rubrik Garten
von Nexus am 13. 03. um 00:37 mehr
Neueste Umfrage
Newsletter und RSS-Feeds
Raumgestaltung mit Farbe: Lieblingsfarbe Bunt
Nicht immer ist alles das Gelbe vom Ei. Das ist jedoch kein Grund, die Zukunft gleich schwarzzumalen. In solchen Fällen hilft es, die rosarote Brille aufzusetzen und einfach mal blauzumachen. Man darf nur nicht sofort rotsehen, dann bleibt alles im grünen Bereich.
Farben finden sich nicht nur in vielen gebräuchlichen Redewendungen wieder, sie sind vielmehr ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens.Genau genommen existieren Farben in der Natur nicht, sondern sie sind lediglich ein Produkt unserer Sinneswahrnehmung. Erst durch das Sonnenlicht mit seinen unterschiedlichen Wellenlängen ist das menschliche Auge in der Lage, Farben zu erkennen.
Das Rad des Regenbogens – der Farbkreis
Jede Farbe des Farbkreises kann durch Mischung der drei Primärfarben Rot, Gelb und Blau hergestellt werden.Rot, Blau und Gelb sind Primärfarben. Diese drei Grundfarben können nicht aus anderen Farben gemischt werden.
Im Farbkreis werden sie durch die Sekundärfarben ergänzt. Diese lassen sich aus jeweils zwei Primärfarben mischen.
Zum Beispiel wird aus Blau und Gelb die Farbe Grün. Orange entsteht, wenn man Rot und Gelb miteinander mischt, und Blau mit Rot gemischt ergibt Violett.
Jeder Primärfarbe liegt im Farbkreis eine Sekundärfarbe gegenüber, die als deren Komplementärfarbe bezeichnet wird. Die Kombination dieser Farbpaare (wie zum Beispiel von Rot und Grün, Blau und Orange sowie Gelb und Violett) bieten spannende, aber harmonische Kontraste. Die Komplementärfarben stellen warmen stets einen kalten Farbton zur Seite.
Von den zahlreichen Farbnuancen, die der Mensch sehen kann, hat jeder Ton seine eigene Wirkung auf unsere Gefühlslage: So haben Rot-, Orange- und Gelbtöne tendenziell aktivierende und anregende Eigenschaften. Blau, Grün und Violett wirken sich hingegen entspannend und beruhigend auf unseren Organismus aus.
Diese verschiedenen Wirkungen kann man sich bei der Raumgestaltung zunutze machen. Gleichzeitig können Farben auch die Größe von und die Temperatur in Räumen verändern.
Warm oder kühl – die Farbtemperatur
Mit Dispersionsfarben, Lasuren und Lacken lassen sich Wände und Möbel individuell gestalten: Ein wenig Farbe, ein Pinsel und schon verändern Sie Ihr Zuhause.Grundsätzlich unterscheidet man warme und kalte Farben. Warme Töne sind Rot, Orange und Gelb. Zu den kühleren Farben gehören Blau, Grün und Violett.
Allerdings kann Zitronengelb im Vergleich zu Sonnengelb eher kühl und ein Grün mit hohem Gelbanteil eher warm wirken. In welchem Maße eine Farbe als warm oder kalt empfunden wird, hängt auch davon ab, mit welcher anderen Farbe sie kombiniert wird.
Türkis erscheint neben einem blauen Farbton grünlicher und damit wärmer. Neben einer grünen Farbe sieht dasselbe Türkis jedoch bläulicher aus und scheint dadurch kälter zu sein. Diesen Effekt bezeichnet man als Simultankontrast.
Somit dürfen Farben nie losgelöst voneinander betrachtet werden. Stattdessen sollte berücksichtigt werden, welche anderen Farben sich im Wohnumfeld befinden.
Auch die Lichtverhältnisse spielen eine wichtige Rolle. So wirkt ein warmes Gelb in einem sonnendurchfluteten Raum noch wärmer, und in einem Zimmer mit Nordfenster erscheint die gleiche Farbe weniger strahlend.
Hell oder Dunkel – die Farbintensität
Jede reine Farbe kann mit Weiß und/oder Schwarz abgetönt werden.Neben den bunten Farben gibt es auch die unbunten Töne. Dazu gehören neben Weiß und Schwarz alle Grauabstufungen. Sie bestimmen den Tonwert von Farben. So kann jede Farbe mit Weiß aufgehellt und mit Schwarz abgedunkelt werden. Damit wird der Hell-Dunkel-Kontrast einer Farbe verändert, während der Farbton, z. B. Grün, gleich bleibt.
So lassen sich Ton in Ton gehaltene Farbkombinationen schaffen. Bis auf wenige Ausnahmen sollten dunkle Farben besser in den unteren Raumbereichen, helle Töne eher oben eingesetzt werden. Außerdem sind helle Farben für große Flächen ideal, da sie dezenter sind und zurückweichen. Dunkle Farben scheinen dem Betrachter stattdessen entgegenzukommen und können dadurch sehr schnell erdrückend wirken.
Lebhafte Wände – Kontraste schaffen
Wohnräume mit Farben zu verändern, macht Spaß und regt die Kreativität an: Einfache Formen können Sie frei Hand auf die Wand malen, für anspruchsvolle Muster nutzen Sie eine Schablone.Mit Komplementärfarben lassen sich lebhafte Kontraste schaffen, denn sie betonen und verstärken einander.
Wichtig bei der Verwendung von sehr kontrastreichen Farben ist, diese nur sparsam einzusetzen. Denn zu starke Kontraste können sehr schnell als aufdringlich und unangenehm empfunden werden.
Eine gute Methode, um Kontraste abzuschwächen, ist, neutrale Farben wie Cremeweiß, Beige oder helles Grau als Gegengewicht zu verwenden. Unabhängig davon sollten generell nur große Räume oder wenige Flächen in intensiven Farbtönen gestrichen werden. Gut eignen sich hierfür kleine Wandflächen, Vorsprünge, Nischen, Balken oder Säulen. Anstatt dominant zu wirken, betonen die Farben vielmehr die architektonischen Gegebenheiten in Haus oder Wohnung. Dadurch können gezielt Akzente gesetzt werden, an denen man sich nicht so schnell sattsieht.
Ton in Ton – harmonisch gestalten
Verschiedene kreative Streichtechniken können Wänden zusätzliches Profil verschaffenWer weniger kontrastreiche Farben mag und eine ruhigere Wohnatmosphäre bevorzugt, sollte seine Räume besser Ton in Ton gestalten. Denn je näher die Farbtöne beieinander liegen, desto harmonischer ist die gesamte Wirkung. Hierfür lassen sich sehr gut hellere und dunklere Töne einer Farbe verwenden, zum Beispiel mit Weiß und Schwarz abgemischte Grüntöne.
Ebenso harmonisch wirkt die Kombination von Farben, die im Farbkreis nebeneinander liegen. So sind Gelborange, Gelb und Gelbgrün passende Nachbarn. Auch Rotorange, Rot und Rotviolett ergänzen sich sehr gut. Im Gegensatz zu den Ton-in-Ton-Varianten sind diese Farbkombinationen etwas spannungsreicher.
Um Räumen ein harmonisches Aussehen zu verleihen, muss aber nicht ausschließlich auf Wandfarben zurückgegriffen werden. Farblich passende Möbel, Dekorationen und Wohnaccessoires setzen in Räumen zusätzliche Akzente und sorgen für eine aufgelockerte Atmosphäre.
Lesen Sie dazu auch die Experten-Meinung von Frau Dr. Hildegard Kalthegener, Designerin und Dozentin an der NCS Farbschule, in unserem
Praxis-Tipp: Farbe beeinflusst den Raumeindruck
Sehen Sie, wie unterschiedliche Farben den Raumeindruck beeinflussen können: Raumgestaltung mit Farbe: Raumgrösse verändern
Überzeugen Sie sich selbst, welche Stimmungen Sie mit etwas Farbe in Ihr Zuhause bringen können: Raumgestaltung mit Farbe: Acht farbenfrohe Wohnbeispiele


Kommentare
Kommentar hinzufügen