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Tapetenwechsel oder neue Wandfarbe

Tapetenwechsel oder neue Wandfarbe - Hinweise zum Auftragen sowie zum Streichen

Der Frühling steht vor der Tür und neben dem großen Frühjahrsputz und dem Beginn der Gartenzeit stehen auch in manchen Wohnungen Veränderungen an. Dies können ein Tapetenwechsel oder eine neue Wandfarbe sein. Eine Vliestapete hat den Vorteil, dass sie sich unkompliziert und schnell aufkleben lässt. Soll die Tapete gewechselt werden, stellt dies ebenfalls kein großes Problem dar. Im folgenden Beitrag werden Trends für aktuelle Tapeten-Designs sowie Hinweise zum Auftragen der Vliestapete und Tipps zum Streichen der Wände aufgezeigt.

Aktuelle Trends bei Tapeten
Heutzutage gibt es eine große Auswahl an Tapeten, aktuelle Trends für das Jahr 2015 setzen auf kreative Muster und grelle Farben, wie dies bei grafischen Tapeten beispielsweise der Fall ist. Es empfiehlt sich, nur eine Wand mit diesem modernen Tapeten-Design zu versehen, die Tapete sollte mit den Möbeln sowie mit der Beleuchtung im jeweiligen Raum abgestimmt sein. Bei der Raumgestaltung geben aktuelle Wohntrends, wie sie auf wz-newsline.de beschrieben sind, eine Orientierung. Eine klassische, gleichzeitig zeitgemäße Tapeten-Variante stellt die Vliestapete dar, in Kombination mit den passenden Accessoires entsteht ein angenehmes Wohngefühl.

Die Eigenschaften einer Vliestapete
Eine Vliestapete wird aus Vliesfasern hergestellt, diese Fasern bestehen aus Zellstoff- und Polyesterfasern. Die etwas höherpreisigen Vliestapeten enthalten häufig kein PVC. Zudem weisen Vliestapeten in allen Preissegmenten in der Regel keine Spuren von Lösemitteln oder Schwermetallverbindungen auf. Wer die Tapete selbst verlegen möchte, sollte dabei einige Aspekte beachten, die in den nächsten Abschnitten erläutert werden.

Tapete

Vorbereiten des Untergrunds
Grundsätzlich empfiehlt es sich, alte Tapeten zu entfernen. Hierzu den alten Untergrund mit Wasser benetzen, z.B. mit einer Dampfmaschine. Der Einsatz von Tapetenlöser hilft zusätzlich. Wichtig ist, dass jegliche Reste entfernt werden. Der Untergrund muss glatt sein, damit sich keine Unebenheiten bilden. Wenn beim Entfernen etwas Putz von der Wand fällt, sind die Schäden mit Spachtel auszubessern, damit die Oberfläche wieder glatt ist.

Abdecken und Mischen der Klebmasse
Um die Sicherheit beim Tapezieren zu gewährleisten, sollte der Strom während der Renovierungsarbeiten abgeschaltet sowie die Abdeckung der Schalter und Steckdosen entfernt werden. Durch das Auslegen von Folie wird der Boden vor Kleisterresten geschützt.

Es ist empfehlenswert, sich beim Auftragen der Tapete am Lichteinfall zu orientieren, sodass keine Schatten an der Wand die Arbeit stören. Damit gleich die erste Bahn gerade gesetzt wird, empfiehlt sich der Einsatz eines Senklotes. Ist eine gerade Linie mit einem Bleistift gezogen, erfolgt die Mischung des Tapetenklebers. Hierzu wird zunächst die auf der Verpackung angegebene Menge an Wasser in einen Eimer gefüllt, dann wird der Kleber hinzugegeben und mit der Flüssigkeit zusammen verrührt.

Tapete

Einkleistern und Tapezieren
Der nächste Schritt ist das Einkleistern. Für eine große Fläche ist eine Rolle zu verwenden, für die kleinen Flächen sowie für die Kanten ist ein Pinsel zu nehmen. Der Klebstoff ist immer ein Stück weit über die jeweilige Markierung direkt auf die Wand aufzutragen. Vliestapeten sind benutzerfreundlich, da sie nicht eingeweicht werden müssen. Beim Auftragen der Vliestapeten werden diese an der obersten Kante mit ein bisschen Überstand angesetzt. Die Tapete zuerst mit den Händen andrücken, dann glatt streichen. Der Überstand ist am Spachtelrand abzuschneiden, ein Teppichmesser ist ein geeignetes Werkzeug. Über der Steckdose die Tapete kreuzförmig einschneiden, dann diese eindrücken, damit die Steckdose wieder zum Vorschein kommt. In Türbereichen beginnt das Auftragen der Tapete bei der Türzarge, dann wird um die Ecke herum gearbeitet. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die Wand komplett mit Tapete bedeckt ist. Es ist darauf zu achten, dass sich die Tapetenstücke nicht überlappen. Bei Mustertapeten wird zwischen einem geraden und einem versetzten Ansatz unterschieden. Wichtig ist immer, dass ein fließender Übergang beim Anlegen der Tapetenstücke entsteht.

Es gibt Tapetenarten. zum Beispiel Papiertapeten, die vor dem Auftragen zugeschnitten und mit Kleber zu behandeln sind. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Tapetenstücke vor dem Andrücken an die Wand nicht trocknen, da sie sich sonst zusammen ziehen und sich Spalten zwischen den Tapetenbahnen bilden.

Hinweise zum Tapezieren der Decke
Beim Tapezieren der Decke haben Vliestapeten den Vorteil, dass nicht mit einer schweren Tapetenbahn über Kopf gearbeitet werden muss. Wie beim Tapezieren der Wände, werden die Tapetenbahnen zurecht geschnitten, der Tapetenkleister wird an die Decke gestrichen, im Anschluss werden die Tapetenbahnen angelegt und festgedrückt. Falls keine Grundierung vorhanden ist, kann eine Kombination aus Kleister und Grundierung aufgetragen werden.

Möglichkeiten bei der Verwendung der Tapetenreste
Im Zuge der Renovierung bleiben häufig kleine Tapetenreste übrig. Anstatt diese wegzuwerfen, schlägt das Deutsche Tapeteninstitut vor, die Reste für Dekorationen zu verwenden. Das Göttinger Tageblatt hat einige Ideen aufgegriffen:

  • So lassen sich die Tapetenreste beispielsweise als Geschenktüte für Weinflaschen und andere Gefäße verwenden. Eine Tüte wird dabei zur Vorlage genommen, das Muster wird in die Tapete geschnitten und dann zusammengeklebt.
  • Strapazierfähige Tapetenreste eignen sich beispielsweise als Bierdeckel.
  • Einige Möbelstücke, z.B. Regalwände, können mit Tapetenresten verziert werden. Hierfür zunächst doppelseitiges Klebeband auftragen, dann die Reste ankleben.
Tipps zum Streichen der Wände
Wer sich im Zuge der Renovierung für eine neue Wandfarbe entscheidet, sollte vor dem Streichen den Untergrund genau prüfen. Falls die alte Farbe beim Auftragen der neuen Farbe abbröckelt, ist die Wand abzuwaschen, eine Vorbehandlung mit Tiefengrund ist ebenfalls empfehlenswert. Wenn eine bestehende Tapete als Untergrund erhalten werden soll, kann dieser Teil mit einem Kreppband abgeklebt werden. Für die Tapetenbahnen, die überstrichen werden sollen, empfiehlt sich das Nass-in-Nass-Verfahren.

Bildquellen:
Bild 1: pixabay.com © keresi72 (CC0 1.0)
Bild 2: pixabay.com © martaposemuckel (CC0 1.0)




 
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