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Kinderzimmer 2.0: Spielend die Sinne schärfen

Was im Kinderzimmer 2.0 wichtig ist, ist die spielende Förderung des Kindes. Und so kann beides kombiniert werden.

Mickey Mouse
Mickey Mouse lädt zur Erkundungstour

Wählen wir den Klassiker: Mickey Mouse. Zunächst muss ein Bild der gewünschten Pose ausgewählt werden. Da das Kunstwerk später im privaten Raum zu finden sein wird, lässt sich dafür optimal das Internet als Recherchequelle nutzen. Das gewählte Motiv kann nun auf zwei Wegen übertragen werden: Entweder im Copyshop das Motiv entsprechend vergrößern lassen oder auf eine Folie kopieren und mit einem Projekt auf die Fläche projizieren. Dabei ist darauf zu achten, das Mickey nicht zu groß wird, schließlich darf der Nachwuchs nicht erschrecken. Flexibel wird die kreative und fördernde Wand-Dekoration in Form einer Mickey Mouse, wenn die Figur auf eine Holzplatte übertragen wird, dann anschließend an die Wand geschraubt wird, denn ist Mickey Mouse out, kann sie leichter aus dem Kinderzimmer ausziehen, als beispielsweise eine Wandbemalung.

Zumindest die Umrisse sollten beim Übertrag der Vorlage auf das Holz deutlich erkennbar sein, die farbliche Gestaltung kann dann dem Original nachempfunden oder frei gestaltet werden. Wer sich mit dem Aussägen der Mickey Mouse-Figur zu schwer tut, kann hierfür fachmännische Unterstützung zur Hilfe holen.

Tipp: Wird’s mit der Mickey-Figur nichts, können die im Folgenden vorgestellten Taststationen auch auf jeder anderen Form aufgebracht werden. Auch ein großer, runder Kreis, der als Fußball bemalt ist, kann wirken.

So wird Mickey zum Fühlwunder

  • Die Nase kann mit einem kleinen quietschenden Gummiball gepimpt werden. Drückt das Kind den Ball, quietscht es und der Nachwuchs lernt, dass er Geräusche auslösen kann. Das wird die Kinderaugen zum Leuchten bringen.
  • Die großen runden Ohren bieten Platz für einen kleinen Stofffetzen. - Knöpfe aus Raschelfolie haben nicht nur einen witzigen 3-D-Effekt, sondern geben auch noch einen Laut, wenn man sie mit der Hand berührt.
  • Hält Mickey vielleicht die Hand offen? Dann kann dort eine kleine Schachtel angebracht werden. Die Schachtel ist fest mit Mickey verbunden und lässt sich nur ein kleines Stück weit an einem kurzen Strick ziehen.
  • Die Wahl fiel auf Minnie anstatt auf Mickey? Dann muss die kecke Maus in rosa nun auch einen Spiegel in die Hand nehmen.
Exkurs: Fühlbares Spielzeug darf Einzug halten

Die Sinne des Kindes können nicht nur durch berühmte Helden wie Mickey und Co. geschärft werden, sondern auch durch einfache Dinge, die schnell zum Spielzeug umfunktioniert werden können. Die Deckel von Babygläschen lassen sich beispielweise prima zu einer langen, klapprigen Schlange umfunktionieren. Einfach ein Loch durchstechen und abwechselnd einen Deckel und eine Kugel auffädeln. Am Ende die Schlange gut verknoten und schon hat Baby das erste Haustier zum Hinterherziehen.

Flaschen

Auch leere Plastikflaschen können spannend sein für den Nachwuchs. Umso anziehender werden sie allerdings, wenn sie im Flaschenträger stehen und unterschiedliche Füllungen haben. Mit Badezusatz gefärbtes Wasser, Konfetti oder abgeschnittene Strohhalme können hier den Erkundungstrieb entfachen. Und wenn die Flaschen im Träger stehen, wird das Baby zudem noch animiert, sich am Flaschenträger hochzuziehen und die ersten Stehversuche zu wagen.

Tipps für Baby- und Kinderprodukte

Im Grunde genommen sollte immer auf natürliche Produkte geachtet werden, die frei von Schadstoffen und chemischen Substanzen sind – bei Kindermöbeln und Spielzeug ist das jedoch kein „nice to have“, sondern absolute Grundvoraussetzung. Holz ist zwar grundsätzlich ein natürlicher Baustoff, doch wie dieser zum giftigen Mitbewohner im Kinderzimmer werden kann, können Sie hier lesen. Wichtig ist daher, auf die entsprechenden Ökosiegel zu achten, so dass Micky oder ein anderer Kinderheld nicht zum Schadstoffmonster im Kinderzimmer mutiert. Auch wenn Farbe ins Spiel kommt, muss diese frei sein von giftigen Stoffen. Ähnlich wie bei der falschen Verarbeitung von Holz besteht auch bei Farben die Gefahr, dass giftiges Formaldehyd (Folgende Seite erläutert den Begriff) verwendet wird.

Doch neben den verwendeten Grundprodukten ist auch die Anbringung entscheidend, denn wenn der Nachwuchs ein Teil des Fühlwunders abmontieren kann, dann muss das so groß sein, dass es nicht verschluckt werden kann. Bei der Loslösung dürfen keine Kleberückstände zurückbleiben und auch scharfe Kanten sind im Kinderzimmer tabu. Zudem müssen Mama und Papa natürlich immer in der Nähe bleiben, nicht nur um aufzupassen, sondern auch um die Erfolge zu sehen.

Und was darf sonst noch rein ins Kinderzimmer?

Bett, Schrank, Tisch und natürlich jede Menge Stauraum. Grundsätzlich gilt im Kinderzimmer, wie auch bei der Einrichtung der restlichen Wohnräume: Funktionalität und Optik müssen stimmen. Ideen hierzu liefert unter anderem das Magazin Erdbeerlounge. Das heißt, dass eine schön eingerichtete Wohnung auch praktisch sein muss – und das gilt eben auch fürs Kinderzimmer. Dort muss ganz besonders viel Wert darauf gelegt werden, dass das Zimmer Möglichkeiten zum Mitwachsen bietet. Mickey beispielsweise kann – je nach Pose – anschließend zur Mini-Garderobe umgestaltet werden. Fühlstationen entfernen und Kleiderhaken montieren – fertig.

Abbildung 1: pixabay.com © Skitterphoto (CC0 Public Domain)
Abbildung 2: pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)


 
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