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Kunststofffenster reduzieren Wärmeverluste

Isolierglas-Fenster senken die Heizkosten

Veraltete Fenster-Verglasungen verursachen bis zu 30% der Heizwärme-Verluste Ihres Hauses. Investieren Sie lieber in die Sanierung Ihrer Kunststofffenster. Bei der Modernisierung sollten Hausbesitzer daher zumindest neue Isoliergläser in noch funktionstüchtige Fensterrahmen einbauen lassen.

Gut 90 Millionen sog. Fenstereinheiten (eine Fenstereinheit = 1,3 m x 1,3 m, umgerechnet mehr als 150 Millionen Quadratmeter) schlecht isolierender Einscheiben- und Kastenfenster stecken noch in deutschen Fassaden. „Früher waren Fenster echte Energieverschwender“, sagt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas e. V. Jochen Grönegräs.

Durchschnittlich besitzen diese einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 4,6 W/m2K (dieser sog. U-Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein Fenster). Damit heizen Eigentümer täglich bares Geld zum Fenster hinaus. Zum Vergleich: Moderne Dreischeiben-Isoliergläser (im Markt seit 2006) erreichen U-Werte von unter 1,0 W/m2K. Das macht sich im Geldbeutel bemerkbar: „Wird der Wert um 0,1 W/m2K gesenkt, lassen sich pro Quadratmeter Fensterfläche ca. 1,2 Liter Heizöl jährlich sparen. Und jeder Liter Heizöl, der weniger verbraucht wird, bedeutet pro Jahr eine Ersparnis von fast drei Kilogramm des klimaschädlichen Treibhausgases CO2“, rechnet Grönegräs vor.

Die Fortschritte in der Dämmleistung liegen aber nicht allein in der Zahl der Scheiben. Die Scheibenzwischenräume sind mit schlecht leitenden Edelgasen wie Argon oder Krypton gefüllt, um Transmissionsverluste zu reduzieren. Sogar die einzelne Glasscheibe ist derart beschichtet (siehe Interview), dass sie Wärmestrahlen in den Raum reflektiert.

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