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Saisonstart im Schrebergarten

Schrebergarten - Erholung in der Großstadt

Für viele, die in der Großstadt leben, ist der Schrebergarten ein Hort des Friedens und der Ruhe. Im Ruhrgebiet beispielsweise, das geprägt ist von Großstädten und Industrie, bringt ein Schrebergarten die notwendige Abwechslung zum Alltag.

Dass diese Gärten gerade im Ruhrgebiet besonders beliebt und in großer Zahl vorhanden sind, kann hier eingesehen werden. Bei den Grundstücken variiert die Fläche zwischen 300 bis 500 Quadratmetern. Oftmals sind diese Gärten an Kleingartenvereine gekoppelt, die den Neulingen mit Expertise zur Seite stehen können. Die Grünflächen dienen als Erholung in der Natur und ermöglichen denjenigen, die in Städten wohnen, die Möglichkeit, Obst und Gemüse oder Zierpflanzen zu pflegen. Die Lärmverringerung sowie die frische Luft sorgen außerdem für ein gesundes Umfeld, das in den Städten nicht immer gewährleistet sein kann. Aus diesem Grund erfreuen sich die Gartenanlagen immer größerer Beliebtheit. Aber gerade nach den kalten Wintermonaten bedarf es einiger Arbeiten, um den eigenen Garten zu pflegen.

Die Rasenpflege

- Laub, Moos und Maulwurfshügel entfernen
- Mähen
- Vertikutieren
- Kalken
- Düngen

Kompost  Gartenabfälle können kompostiert und wiederverwendet werden.
Pixabay © Antranias (CC0 Public Domain 1.0)

Sobald der Winter vorbei ist, steht die Pflege des Rasens an. In dieser Zeit ist der richtige Umgang mit dem Rasen wichtig. Dafür muss zunächst das übriggebliebene Laub von der Grundfläche entfernt werden. Dieser Artikel informiert darüber, dass das Laub auch einfach kompostiert werden kann, wenn ein paar Regeln befolgt werden, wie beispielsweise das Zerkleinern des Laubs oder das Hinzufügen von bereits fertigem Kompost. Außerdem ist es wichtig, den Rasen trocknen zu lassen, denn unter den Blättern sind das Gras und die Erde meist noch sehr feucht. Im Anschluss ist es notwendig, die Maulwurfshügel zu entfernen, da diese später beim Mähen und beim Vertikutieren stören. Auch Moos und Unkraut sollten beseitigt werden. Unkrautvernichtungsmittel kann beim Entfernen des Unkrauts helfen, denn nur so ist gewährleistet, dass es im Garten nicht mehr auftritt. Auf befestigten Wegen ist dieses Mittel jedoch verboten, denn die Chemikalien könnten so in die Kanalisation gelangen. Im Anschluss sollte der Rasen das erste Mal gemäht werden. Dies ist spätestens zwischen Ende März und Ende April zu erledigen, allerdings ist das von dem Wuchs der Pflanzen abhängig. Bei einem warmen Winter kann es durchaus vorkommen, dass die Grünfläche bereits erheblich früher gemäht werden muss. Auch das Vertikutieren spielt eine wichtige Rolle. Der Rasen sollte jedoch maximal zweimal pro Jahr gelüftet werden, da andernfalls die Graspflanzen zu sehr beschädigt werden. Bei Grünflächen, die sehr unter Moosbefall leiden, bietet es sich an, diesen zu kalken. So wird der ph-Wert der Erde reguliert. Laut Chemie.de gibt der ph-Wert das Maß an saurer oder basischer Wirkung an. Moos wächst vermehrt bei einem ph-Wert unter sieben, also in einer sauren Umgebung. Kalk erhöht den ph-Wert und verhindert so das Auftreten von Moos und Unkraut. Nach diesen Maßnahmen ist es an der Zeit, den Rasen etwas zu schonen, bevor er schließlich gedüngt wird. Denn nur so erhält er die Nährstoffe, die besonders nach langen Wintern notwendig sind. Experten empfehlen, beim Düngen auf einen Düngestreuer zurückzugreifen, denn andernfalls wird der Dünger womöglich ungleichmäßig auf der Grünfläche verteilt.

Gemüse-Aussaaten wählen

Das Anpflanzen eines Gemüsebeets bedarf genauer Planung. Welche Pflanzen lassen sich einfach mit Samen einsäen und welche nicht? Tomaten oder Gurken beispielsweise sind nicht durch Samen zu gewinnen, sondern müssen gepflanzt werden. Anders sieht es bei Radieschen oder Kohlrabi aus, die in einer Anzuchtschale gezüchtet werden können. Es gibt Gemüsesorten, die bereits im März ausgesät werden können wie Rettich, der dann zwischen Ende April und Anfang März geerntet werden kann. Spinat oder Kresse kann ebenfalls früh gepflanzt werden, Salat oder Paprika hingegen nicht. In einem Gemüsegarten sind besonders Tomaten sehr beliebt, obwohl diese erheblich von Wetter und Wasserversorgung abhängig sind. In einem Schrebergarten sollten diese Pflanzen deshalb am sonnigsten Platz gezogen werden. Zudem muss eine gleichmäßige Bodenfeuchte vorhanden sein, denn andernfalls werden die Pflanzen rissig. Anders verhält es sich mit dem Porree, der weniger anspruchsvoll ist und zudem zweimal im Jahr geerntet werden kann. Die Beete sollten nicht größer als 1,30 Meter sein, sodass Gärtner von beiden Seiten an die Mitte des Beetes gelangen. Alternativ können auch Wege zwischen den Beeten angelegt werden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass jeder Teil erreichbar ist. Außerdem sind das richtige Saatgut sowie ein guter Boden von Belang. Ein lockerer, humoser Boden bietet sich an, am besten in Kombination mit etwas lehm- und sandhaltigem Boden. Es empfiehlt sich außerdem, dass das Saatgut nachts mit Kulturvlies geschützt wird, denn so steigt die Temperatur des Bodens um knapp fünf Grad Celsius.

Blumenbeet vorbereiten

Zunächst muss das Beet vorbereitet werden, denn das ist notwendig, um den gleichmäßigen Wuchs der Pflanzen zu gewährleisten. Optimal wäre es, das Beet bereits im Herbst umzugraben, allerdings ist dies auch im Frühling möglich. Zunächst ist es wichtig, dass über den Winter regelmäßig das Laub entfernt wurde, sodass der Regen gut in die Erde eindringen kann. Dann wird gewährleistet, dass auch bei Dürreperioden die Erde nicht so schnell austrocknet. Es empfiehlt sich außerdem, Dünger oder Kompost der Erde hinzuzufügen, sodass die Pflanzen die notwendigen Nährstoffe beziehen können. Bei der Bepflanzung muss bedacht werden, dass die Pflanzen im jungen Zustand gekauft werden und entsprechend noch wachsen. Das ist häufig bei Stauden problematisch, wenn zu viele Exemplare auf engem Raum gepflanzt werden. So gilt die Faustregel, dass auf einen Quadratmeter maximal zwei bis drei hohe Stauden passen.

Gartenteich
Auch ein Gartenteich muss nach dem Winter wieder gepflegt werden.
Pixabay © dieter55 (CC0 Public Domain 1.0)

Gartenteich aufbereiten

Auch ein Teich kann mit dem Frühling wieder in Betrieb genommen werden. Bei der Pflege des Teichs sind jedoch auch ein paar Dinge zu beachten. Zunächst steht eine großflächige Reinigung an. Das heißt, dass alle Pflanzenteile, die abgestorben sind, sowie das Laub entfernt werden müssen. Ist der Pflanzenbestand im Teich zu groß, empfiehlt es sich, dass dieser ausgedünnt wird.

 
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