Autogen-Schweißbrenner

Heimwerker müssen eher selten Metalle miteinander verschweißen – dementsprechend ungeübt und zurückhaltend sind die meisten gegenüber dem Thema Schweißen. Während Elektroschweißen große Fachkenntnis erfordert, erlaubt der Autogen-Schweißbrenner von Rothenberger auch Laien dauerhafte Verbindungen zwischen Metallbauteilen herzustellen – das haben wir selbst ausprobiert.

Autogenschweißen ist die Alternative zum Elektroschweißen. Eine Schweißstelle können Sie auch mit einem Schweißstrahl aus Acetylen und Sauerstoff herstellen. Die Dreigas-Anlage AMS 10/10 von Rothenberger (www.rothenberger.de, ca. 1800 Euro) erschließt die Welt des Autogenschweißens mit weitreichenden Arbeitsmöglichkeiten. Dabei erlaubt der einfach justierbare und leicht in seiner Temperatur regelbare Schweißstrahl eine gute Modellierung der Schweißstelle – so sind auch ohne langwierige Vorversuche recht passable Arbeitsergebnisse möglich.

Außerdem kann das der Autogen-Schweißbrenner auch zum Brennschneiden und Hartlöten eingesetzt werden. Das Set wird mit allem nötigen Zubehör geliefert, je nach zu bearbeitendem Material wird nur noch passender Zusatzwerkstoff in Stangenform benötigt. Die recht gute Anleitung informiert über die richtige Einstellung und sachgemäße Anwendung des Sets, allerdings fehlen Hinweise zur Nutzung des dritten Gases Maxigas 400, das alternativ zu Acetylen eingesetzt werden kann und besonders hohe Arbeitstemperaturen bis zu 3100 °C ermöglicht.

Das "selbst ausprobiert"-Fazit: Autogenschweißen mit Rothenberger
  • + Vielseitiges Set für Schweiß- und Trennarbeiten
  • + Hochwertige Komponenten mit allem nötigen Zubehör, nach kurzer Einarbeitung sind     gute Ergebnisse möglich

Quelle: selbst ist der Mann 8 / 2016

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