Aufsitzmäher Aufsitzmäher-Test: Rasenmäher für Großflächen

Inhalt
  1. Aufsitzmäher: Rider vs. Frontmäher
  2. So haben wir getestet
  3. Aktuellen Aufsitzmäher-Test herunterladen

Nur schneiden oder auch fangen? Beim Kauf eines Aufsitzmähers stellt sich die Systemfrage. Um die Entscheidung zu erleichtern, haben wir vier Mäher mit Frontmähwerk und vier sogenannte Rider mit Heckfangkorb verglichen. Im großen Aufsitzmäher-Test mit dem TÜV Rheinland traten insgesamt 8 Aufsitzmäher gegeneinander an. Unser Fazit: Die besten Aufsitzmäher sind leider auch teuer – dafür lohnt sich deren Einsatz auf Rasenflächen ab rund 700 Quadratmetern.

Diese Marken haben wir getestet:
  • Gardol (Bauhaus)
  • Honda
  • Husqvarna
  • MCCulloch
  • Stiga
  • Viking
  • Wolf Garten

Welcher Aufsitzmäher der Beste ist, lässt sich nicht eindeutig beantworten. Wer von einem Schiebemäher wechselt, wird einen Fangkorb erwarten und einen Rider wählen – bei diesen Geräten füllt das mittig unter dem Fahrer angeordnete Mähwerk den dahinter untergebrachten großen Fangbehälter. Die Fangeinrichtung der Rider hat allerdings einen Haken: Da das Mähwerk zentral unter den Geräten sitzt, können Ecken und Ränder nicht so gut erreicht werden.

Aufsitzmäher-Testsidm / KEH

 

Aufsitzmäher: Rider vs. Frontmäher

Braucht das Schnittgut nicht gefangen zu werden, schlägt deshalb die Stunde der Frontmäher: Mit ihrem vorn angeordneten Mähwerk können sie in Ecken und Winkel vorstoßen und das Gras sogar unter herunterhängendem Buschwerk kürzen. Freilich haben auch die Frontmäher einen Nachteil: Ist das zu mähende Gras höher, können die Mulch-Mähwerke nicht mehr sauber arbeiten – dann bleibt das Schnittgut in Klumpen auf der gemähten Fläche liegen.

Gartenpflege
 

Rasentraktor-Test

Aufsitzmäher lohnen sich erst ab etwa 1000 qm: Wir haben 8 Rasentraktoren getestet

Praxistipp: Wer also einen Frontmäher kauft, sollte die Zeit haben, seine Rasenfläche den Sommer über mindestens einmal wöchentlich pflegen zu können – besser zweimal. Nur dann können die besonders geformten Messer die abgetrennten Halme unter dem Mähdeck fein zerhäckseln, das Schnittgut fällt dann zu den Wurzeln der gekürzten Rasenpflanzen durch und kann dort als Dünger dienen. Unser aufwendiger Praxistest ergab, dass der Unterschied der beiden Mähverfahren deutlich größer ausfällt als die Differenzen der einzelnen Geräte untereinander!

Aufsitzmäher-Test
Wendig: Mit diesem Frontmäher können auch verwinkelte Bereiche gut ausgemäht werden.  Foto: sidm / KEH
 

So haben wir getestet

  • Ergonomie: Ob die Sitzposition bequem ist und einen guten Überblick auf das Mähwerk bietet, haben wir hier ebenso bewertet wie die Bedienung der Schalter und Hebel.
  • Wartung: Unterschiedlich komfortabel ist die Höhenverstellung des Mähwerks. Einige Mäher lassen sich nur mit einem Trichter betanken, auch die Ölstandskontrolle ist zuweilen knifflig.
  • Mähen: Die praktischen Tests erfassen sowohl die Qualität als auch die Effizienz des Mähvorgangs. Bei den Geräten mit Fangkorb wurde auch das Fangvolumen und die Gründlichkeit des Sammelvorgangs bewertet.
  • Wendigkeit: Randmähen und Mähen in Innenwinkeln entscheiden darüber, wie viel Nacharbeit mit einem Trimmer nötig wird.
  • Lautstärke: Aufsitzmäher sind mit eingeschaltetem Mähwerk sehr laut – schützen Sie Ihr Gehör! In vielen Gemeinden müssen außerdem Vorschriften zu Nutzungszeiten beachtet werden.
  • Labortests: Wie immer bewertete der TÜV Rheinland die Sicherheit aller getesteten Geräte in einem Schnell-Check auf der Grundlage aktueller Normen und dem Stand der Technik. Dazu gehörten ein Bremstest und eine Messung des Auslösekontakts am Sitz, der einen Betrieb ohne aufsitzenden Anwender verhindern soll.

 

 

Aktuellen Aufsitzmäher-Test herunterladen

Aufsitzmäher-Test
Umfang: 6 Seiten
1,99€

Die Tabelle mit allen detaillierten Prüf-Ergebnissen zum aktuellen Aufsitzmäher-Test 03/2018 finden Sie hier als Download >>

Quelle: selbst ist der Mann 3 / 2018

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