Agility-Parcours aufstellen

Agility-Parcours aufstellen
Die Stange ist beim Hürdenlauf nur locker aufgelegt.

Einen Hund zu besitzen, ist für viele Tierliebhaber etwas Wunderbares. Ein treuer Begleiter ist somit ständig an der Seite. Allerdings geben sich verschiedene Rassen mit dieser Aufgabe nicht zufrieden. Sie wollen Beschäftigung und müssen ihr Gehirn täglich anstrengen, damit sie ausgelastet sind. In die Hundeschule zu gehen, ist dann sehr sinnvoll. Dort sind oft Agility-Parcours aufgestellt, in denen die Vierbeiner sich körperlich und geistig austoben können. Mit etwas Geschick und Phantasie lässt sich ein solcher Parcours in vereinfachter Form durchaus im eigenen Garten nachbauen.

 

Den Rundgang planen

  1. Es gibt verschiedene Hindernisse, die bei Agility eine wichtige Rolle spielen. Zu ihnen gehören der Tisch, Hürden, ein Reifen, Slalom und andere. Je nachdem wie groß Ihr Garten ist, können Sie dort ein Hindernis oder sogar mehrere dauerhaft stehen lassen. Einige von ihnen lassen sich einfach zusammenbauen, sodass die Geräte sich kombinieren lassen.
  2. Egal welches Hindernis in Benutzung ist, wichtig ist, dass es absolut sicher ist. Das Risiko, dass sich Mensch oder Hund daran verletzen, muss so gering wie möglich sein. Beim Bau ist daher zum Beispiel darauf zu achten, dass Schrauben immer komplett zu versenken sind. Stehen sie hervor, führen sie schnell zu offenen Wunden, wenn die Haut sich daran reibt.
  3. Außerdem muss eine Kippsicherheit gewährleistet sein. Es gibt Geräte, auf denen der Hund sich schnell bewegt. Fängt es an, zu wackeln oder kippt sogar an, kann sich das Tier verletzten. Ängstliche Hunde brauchen außerdem einen Untergrund, der sehr stabil ist. Bewegt sich das Material bei den ersten Schritten, legen sie schnell den Rückwärtsgang ein und haben unter Umständen den Spaß an Agility schnell verloren.
  4. Es gibt verschiedene Anbieter von Hindernissen, die im Internet zu finden sind. Hier können Hundebesitzer sich ihren Rundgang zusammenstellen und die Modelle nach Hause liefern lassen. Die Preise zu vergleichen, lohnt sich. Zudem bieten verschiedene Anbieter hilfreiches Informationsmaterial in ihren Shops wie beispielsweise hier.
  5. Um einen individuellen Parcours zu schaffen, können Hobbybastler selbst aktiv sein. Mit etwas Kreativität lassen sich die einige Hindernisse gut selbst bauen.
  6. Ein Tisch ist sehr beliebt, um die Hunde darauf springen zu lassen. Ein normaler Küchentisch ist allerdings in den meisten Fällen nicht geeignet, da er für große Tiere zu instabil ist. Für kleine Hunde kann er passend sein, wenn der Handwerker die Beine auf die entsprechende Länge absägt. Ist das Tier relativ schwer, bietet es sich an, Metallösen am Fuß der Beine anzubringen und mit einem Hering, wie sie vom Zeltaufbau bekannt sind, im Boden zu befestigen.
  7. Damit ein Hund nicht ins Rutschen gerät, wenn er auf der Tischplatte landet, ist die Platte zu lackieren und vor dem Trocknen mit Bausand zu bestreuen. Nachdem der Lack getrocknet ist und überschüssiger Sand entfernt wurde, folgt eine weitere Schicht des Lacks. Als Resultat entsteht eine relativ rutschfeste Oberfläche.

  8. Hürden sind hingegen leicht und schnell herzustellen. Dafür benötigen Sie lediglich zwei Pfosten oder Besenstiele, an denen in verschiedenen Höhen Aufleger anzuschrauben sind. Die Abwurfstange muss leicht sein, damit sich der Hund daran nicht verletzt. Bambus eignet sich zum Beispiel gut. Bedenken müssen die Hundebesitzer, dass die Stange nur locker aufliegt und nicht zu befestigen ist. Die Verletzungsgefahr wäre sonst zu groß.
  9. Wer bereits im Baumarkt ist, um sich Bambusstangen für die Hürde zu kaufen, sollte weitere einpacken, um daraus einen Slalom zu bauen. Es ist sinnvoll, wenn die Stangen mindestens drei Zentimeter dick sind. Sie sind so tief in den Boden zu setzen, dass sie nicht bei Berührungen von Mensch und Tier schnell umfallen. Bei einem professionellen Turnier gibt es mindestens acht Slalomstangen, im privaten Garten können die Besitzer natürlich je nach Größe der Rasenfläche variieren.
  10. Der Laufsteg ist mit etwas Geschick ebenfalls schnell hergestellt. Es sind dazu drei Planken nötig, die ungefähr 30 Zentimeter breit sein sollten. Die mittlere Planke ist auf mehrere Holzböcke zu montieren. Damit die Lauffläche stabil steht, bietet es sich an, sie nicht nur darauf zu legen, sondern solide zu verschrauben. Mit einem Klavierband lassen sich Auf- und Abgang mit dem Laufsteg verbinden. Dieses Hindernis nimmt relativ viel Platz im Garten ein, da es sich zwischen den Trainingseinheiten kaum zusammenklappen lässt.
  11. Sehr wenig Platz nimmt hingegen der sogenannte Tunnel ein. Er ist beliebt, um Geschicklichkeit und Mut des Tieres zu fördern. Da es aber sehr schwer ist, die gleichzeitige Stabilität und Flexibilität des Gerätes herzustellen, bietet es sich an, hier in einem Shop zuzuschlagen.

Fotos: Bild 1: Pixabay.com © buchse12 (CC0 1.0); Bild 2: Pixabay.com © JoachimRathke (CC0 1.0)

 

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